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nutzlos

ist ein mensch unersetzbar? wichtig? kann ein mensch sein leben erst richtig genießen, wenn er verstanden hat, dass die welt sich nun mal weiter dreht, selbst wenn er nicht mehr existert?

Ist es die balance zwischen selbstvertrauen und der eigenschaft sich selbst nicht all zu ernst zu nehmen ausschlaggebend? gelassenheit? und ist liebe vielleicht die ablenkung von dieser frage? würde man nicht mehr hier sein, würde sich die welt zwar immer noch weiter drehen aber man hätte doch spuren hinterlassen. mehr oder weniger. trostpflaster?! die frage, welche ausmaße es hätte, wenn man nicht mehr hier wäre, ist sinnlos. depremierend. überflüssig. man wird es nicht mitkriegen.. es nutzt einfach nicht, sich darüber gedanken zu machen, weil es sowieso ganz anders kommt, als man denkt. es ist unmöglich alle möglichkeiten aufzuzählen. vielleicht war es die frage, die mich zur verzweiflung brachte. es gibt keine "schöne" antwort darauf. die welt wird sich weiter drehen

man sollte ja man sollte sich auf die auswirkungen konzentrieren, die man momentan auslöst. auf menschen, die man erreichen will. man sollte ja man sollte wirklich die kleinen momente betrachten..so kitschig es sich anhören mag. so sehr die häufigkeit dieser worte den sinn zerstört haben. ist es nicht so? und doch verfällt man immer wieder in dieses loch. selbstmitleidiges gehabe. schreckliche welt..ich kleines unnützes ding. lösung? humor, ironie, sarkasmus,wahnsinn + ein nicht all zu sehr poliertes selbstwertgefühl

immer und immer und immer wieder. ich weis nicht, ob das leben aus ewigen hochs und tiefs besteht. oder aus einem weg, der einen wirklich zu einem ziel leiten sollte und auf dem so einige hürden plaziert sind. ob es das ist, was du daraus machst. ob alles vorbestimmt ist. es iritiert mich immer wieder, kein bild in den kopf zu kriegen. wozu braucht man diese ganzen bilder, sortierungen, kategorisierungen und definitionen?! kommt der tag, an dem auch so etwas einfach nebensache ist? an dem man einfach akzeptiert, dass man die antwort kennt? too many questions

wie soll man sich erklären, wie menschen zueinander stehen? ist es wirklich der charakter einer person, der die andere anzieht? oder ist es in den meißten fällen nur einfach das bedürftnis, nach dem gefühl, dass eine andere person auslöst? beide blind? mit absicht? ich komme nicht um die ständigen versuche, mir zu erklären, was jemand jetzt gerade an den gefühlen gefesselt hält, die ich in ihm auslöse. ist es wirklich meine person? doch wäre es wirklich nur dieses gefühl, wären alle menschen austauschbar. wiedermal bei unserem ach so tollen tagesthema "nutzlos". talkshowmaster over and out

ich weis es nicht. i don't know. JE NE SAIS PAS! 

hört dieses ständige fragen und suchen nach antwort auf, wenn ich meine "ablenkung" habe?

schalten sie auch nächstes mal wieder ein, wenn es heißt >>die gedanken einer leicht verwirrten person und deren auswirkungen nach zu viel nachdenken<<  

(humor, ironie, sarkasmus,wahnsinn + ein nicht all zu sehr poliertes selbstwertgefühl)
6.2.08 00:35


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Perspektivisch. (nutzlos II)

Die Zeit zerstört alles.

Urknall, Gottesschöpfung, wie auch immer. Dinosaurier kauen auf riesigen Blättern rum. Die ersten Menschen bauen kleine Hütten aus Holz. Erste Fabriken werden gebaut. Ein paar Kriege. Computertechnologie. Jeder mögliche Schnickschnack. Dann explodiert vielleicht die Sonne in so nem kleinen Planetensystem und alles wird wieder dunkel.

Für die Zeit nur ein Wimpernschlag. Aber für uns ist das wohl mehr als nur ein paar tausend mal so lang, wie wir leben werden.

Die Frage ist nicht, ob wir, oder das was wir tun, in alle Ewigkeit existieren wird. Die Frage ist, was wir mit der Zeit machen, die UNS gegeben ist.

Regel Nr.1 : Don't fuck with nature!

Wäre ja wohl etwas überheblich zu erwarten, dass irgendwas, was wir tun können, mehr ist als nur ein Sandkorn in der ewigen Sanduhr der Zeit. Know your role.

Man muss erstmal seinen Platz erkennen, um sagen zu können ob man auch was bedeutet. Das ganze in Relation setzen.

Wir sind Menschen. Wir sollen nicht in die Ewigkeit eingreifen. Dafür sind wir einfach nicht gemacht. Don't fuck with nature!

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Regel Nr.2 : Know your role!

Wie das Leben mit den lieben Mitmenschen so will, gibt es eben auch in Gesellschaft bestimmte Rollen, bestimmte Aufgaben.

Da gibts den Streber, den Störer, den Klassenclown, die gute Seele.

Klingt stereotypisch, is aber so. Und solang jeder einzelne seine Rolle beibehält, sind alle mehr oder weniger damit zufrieden.

Heißt nicht, dass sich jemand in eine Rolle reinzwängt. Die verschiedenen Prioritäten wurden ja schließlich irgendwann mal von jedem selbst gesetzt.

Man will gute Noten, oder Aufmerksamkeit, oder Andere zum Lachen bringen, oder sich um sie kümmern.

Jeder hat seine Funktion, ohne die das ganze nicht wirklich passt. Nutzlos ist also im Endeffekt niemand.

Nüchtern betrachtet.

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Gefühl an.

Wen interessiert schon, ob ich Teil einer Gemeinschaft bin und ohne mich alles irgendwie nicht funktionieren würde, wenn ich mit meiner Position nicht zufrieden bin. Das Streben nach Anerkennung ist groß, anerkannt werden schwer.

Natürlich stimmt der 1. Teil des Eintrags irgendwie. Aber man selbst will nie der Doofe sein, der die Drecksjobs übernimmt. Hier tritt Regel 1 in Kraft: Don't fuck with nature!

Das gute alte Überleben des Stärksten.

Wer etwas erreichen will, darf nicht weinerlich sein. Wie schon im Gästebuch erwähnt wurde (danke fürs Feedback ), alles könnte in ein paar Sekunden in sich zusammenfallen. Boom. Alles aus. Da sag ich mir doch: Fuck it! Ich mach nur noch was mir gefällt. Und genau das ist, was die meisten Arschlöcher so glücklich macht. Ihnen ist ausser sich alles egal. (Was NICHT heißt, dass man sich auch um die Zukunft keine Gedanken machen sollte. Man weiß nie, was kommt. Eine gesunde Mischung aus "Glücklichsein im Jetzt" und "Schützen vor Unglücklichsein in der Zukunft" sollte jeder für sich selbst finden.)

Also:

Gefühl aus.

Ein bisschen weniger Rücksicht auf andere, mehr Durchsetzen von dem, was man SELBST wirklich will. Die Dinge etwas kurzsichtiger sehn. Alles ist perfekt. Weil man selbst ja schon längst perfekt ist, und alles andere keine Rolle mehr spielt.

Ich bin hier nur zum Vergnügen und die Welt kommt um mich zu unterhalten.

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Oh, da wäre noch ein Problem: Die Praxis hat die Theorie völlig über den Haufen geworfen.

Letztendlich sehe ich in allem was mir so durch den Kopf geht ein bisschen Wahrheit.

Was von mir in ein paar Jahren noch an Erinnerungen bleibt? Vielleicht nichts. Na und? Wichtig ist, was in den Herzen der Leute passiert, die jetzt hier sind.

Was ich anderen bringe? Vielleicht nichts. Aber vielleicht bringe ich auch nur einen Menschen am Tag zum lachen. Und ganz ganz vielleicht bin ich damit auch zufrieden. Verdient hätte ichs auf jeden fall.

Was mir das ständige Anstrengen bringt? Vielleicht nichts. Vielleicht lieget die Welt aber auch nicht gleich in 20 Jahren in Schutt und Asche. Und vielleicht bin ich dann da, wo ichs mir nie geträumt hätte. Und ganz ganz vielleicht bin ich mit der Vorstellung auch zufrieden.

Das Gefühl ist nie ganz aus, aber das muss ja nicht unbedingt was schlechtes sein.

6.2.08 21:19





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